



Die private Altersvorsorge wird immer wichtiger, da die staatliche Rente nicht mehr ausreicht, um den Lebensstandard zu sichern. Eine gute Möglichkeit zum Aufbau einer privaten Rente ist das Sparen mit Fonds.
Je früher man anfängt, für sein Alter etwas zurück zu legen, desto empfehlenswerter ist die Anlage in Investmentfonds. Es gibt ganz unterschiedliche Produkte für die Sparer. Wer sehr sicherheitsbewusst ist, kann regelmäßig Beträge in einen Rentenfonds einzahlen. Die Rendite ist zwar nicht so hoch wie bei einem Aktienfonds, aber dafür sind auch die Risiken eines Wertverlustes sehr niedrig. Zwar gibt es immer wieder Phasen, wo auch die Rentenfonds an Wert verlieren, aber nach einigen Jahren holen sie die Verluste wieder auf.
Aktienfonds bringen im Durchschnitt mindesten acht Prozent Rendite jährlich. Allerdings sind Aktien sehr großen Schwankungen ausgesetzt. Wer einen solchen Fonds zur Altersvorsorge nutzt, kann in jungen und mittleren Jahren trotzdem unbedenklich Geld darein investieren. Wenn die Kurse fallen, bekommt er viele Anteile für wenig Geld und hat später, wenn die Fonds wieder an Wert gewinnen, dafür ein umso größeres Vermögen. Die Börsen haben sich in den letzten Jahrzehnten nach jedem Crash wieder erholt. Man muss nur darauf achten, dass man nach der Lebensmitte allmählich anfängt, einiges Geld aus Fonds umzuschichten in Festgeld. Wenn man in Rente geht und die Fonds gerade wenig wert sind, hätte man sonst bei einem Verkauf von Fondsanteilen Verluste hinzunehmen. Deshalb muss man schon vorher anfangen, festverzinsliche Konten anzulegen. Wer Fonds zur Altersvorsorge nutzt, sollte jeweils so viel Geld auf sichere Anlagen umschichten, dass er ungefähr fünf Jahre davon leben kann.