



Der Erwerb einer eigenen Immobilie ist als Instrument der Altersvorsorge sehr beliebt. Wer im Alter mietfrei wohnen kann, hat mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung und ist völlig unabhängig von steigenden Mieten.
Wer sich einmal für eine schöne Wohnung oder ein Haus entschieden hat, ist später nicht mehr abhängig von der Beratung durch Banken, Fondsmanager oder Vermögensberater. Bei anderen Formen der Altersvorsorge ist es nötig, ständig die Börsenkurse oder die Höhe des Leitzinses im Blick zu behalten. Man braucht häufig den Rat von Finanzexperten, wenn es um die Frage geht, ob man Geld in andere Produkte umschichten sollte oder nicht. Eine Immobilie ist von diesen Dingen nicht betroffen. Sie unterliegt keinen Börsenschwankungen und verliert für den Eigentümer, der sie selber nutzt, auch nicht an Wert. Ein wichtiger Punkt, der ebenfalls für Immobilien als Altersvorsorge spricht, ist die Tatsache, dass die steigende Inflation ihnen nichts anhaben kann. Wer zum Beispiel regelmäßig Geld spart, um seine spätere Rente damit aufzubessern, muss immer bedenken, dass ein Großteil der erwirtschafteten Zinsen von der Inflation gleich wieder aufgefressen wird. Bei einer Immobilie ist das nicht der Fall.
Aber auch der emotionale Gesichtspunkt sollte nicht vergessen werden. Es ist etwas ganz anderes, Geld, Zeit und Mühe in sein eigenes Heim zu investieren, als einfach monatlich bestimmte Beträge für ein anonymes Bankprodukt beiseite zu legen. Natürlich sollte der Standort der Immobilie sehr sorgfältig ausgewählt werden, schließlich möchte man hier ja den Rest seines Lebens verbringen. Gute Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle Einrichtungen, eine schöne Landschaft und eine angenehme Nachbarschaft sind ganz entscheidend für die Wahl des Immobilienstandortes.