



Die Altersvorsorge in Deutschland wird immer wichtiger, denn durch den vorherrschenden demografischen Wandel, durch den in Zukunft immer mehr Rentner durch immer weniger Beitragszahler zur gesetzlichen Rentenversicherung finanziert werden müssen, wird das Rentenniveau weiter sinken. Dies wird dazu führen, dass die gesetzliche Rente allein nicht mehr ausreichen wird, um den bisherigen Lebensstandard weiter finanzieren zu können. Somit wird eine zusätzliche Absicherung notwendig, die vielfältig aussehen kann.
Um die private Altersvorsorge in Deutschland zu forcieren, schlägt die Bundesregierung den Abschluss der so genannten Riester-Rente vor, für die staatliche Zulagen gezahlt werden. Menschen, die sich hierfür entscheiden, erhalten jedoch erst bei Eintritt ins Rentenalter die erwirtschafteten Rentenbeträge, während der Laufzeit sind hingegen keine Verfügungen möglich. Weiterhin ist der Abschluss von Fondssparplänen möglich, die zwar eine höhere Rendite sowie mehr Flexibilität bieten, die definitiven Erträge können jedoch nur anhand von Prognosen ermittelt werden. Ein weiterer Nachteil dieser Anlageform ist die Abgeltungssteuer, die ab Januar 2009 in Deutschland gilt.
Eine andere Alternative der Altersvorsorge ist der Erwerb einer eigenen Immobilie, deren Finanzierung dann im Rentenalter abgeschlossen ist. Somit entfallen ab diesem Zeitpunkt Mietzahlungen, weiterhin kann die Immobilie ggf. an die eigenen Kinder steuerbegünstigt vererbt werden. Diese Form der Altersvorsorge ist wohl die einzige, die bereits heute genutzt werden kann, egal, ob es sich hierbei um eine Eigentumswohnung in der Innenstadt oder um ein Einfamilienhaus im Grünen handelt. Sie zeichnet sich weiterhin durch eine stabile Wertentwicklung aus, auch Inflationssorgen sind hiermit unbegründet. Durch die neue Möglichkeit des Wohn-Riesters, wonach die Riester-Förderung künftig auch für die Tilgung genutzt werden kann, schafft der Staat zusätzliche Anreize.