



Berechnung der künftigen Rente ist wichtig für die Altersvorsorge
Dass eine frühzeitige Berechnung der Altersvorsorge immer wichtiger wird, erkennt man unter anderem daran, dass die Deutsche Rentenversicherung dazu übergegangen ist, inzwischen jedes Jahr an alle staatlich Versicherten die Renteninformation zu schicken. Wer diese Berechnung der künftigen Altersbezüge zum ersten Mal zu sehen kriegt, kann gehörig darüber erschrecken, wie niedrig der Betrag ist, den man bekäme, wenn man heute in Rente ginge. Vielen Menschen wird beim Anblick dieses Betrages zum ersten Mal richtig klar, dass eine private Altersvorsorge unbedingt notwendig ist. Dabei geht die Berechnung der Deutschen Rentenversicherung noch von ziemlich positiven Entwicklungen aus. So kalkuliert sie bei ihren Hochrechnungen regelmäßige Rentenerhöhungen mit ein. Aber gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass man auch mit Nullrunden rechnen muss. Zwar sind für dieses Jahr leichte Anpassungen der Renten nach oben geplant, aber mit den Zuwächsen aus vergangenen Jahrzehnten lassen sich die nicht vergleichen.
Was bei solchen offiziellen Berechnungen völlig außer Acht gelassen wird, ist die zu erwartende Inflation. Wer sie bei seinen Überlegungen zu einer optimalen Altersvorsorge nicht mit einkalkuliert, kann ein böses Erwachen erleben. Mit Finanzrechnern, die kostenlos im Internet genutzt werden können, kann man sich einmal ausrechnen lassen, wie viel 1000,00 Euro in zwanzig oder dreißig Jahren noch wert sind, wenn die jährliche Inflation zwei, drei oder mehr Prozent beträgt. Je früher man solche Berechnungen zur künftigen Kaufkraft der Rente anstellt, desto eher kann man die drohende Versorgungslücke entdecken und noch rechtzeitig durch private Altersvorsorge gegensteuern.
Am besten nutzt man die Dienste von professionellen Rentenberatern, um eine möglichst realistische Berechnung vornehmen zu lassen.